Die Bedeutung der Adventszeit

Am 24. Dezember wird die Geburt Jesus Christus gefeiert. Weltweit feiern über 2 Milliarden Christen dieses Fest mit den verschiedensten Bräuchen. Viele wissen heute allerdings gar nicht mehr so genau, was die Adventszeit bedeutet und warum es das wohl besinnlichste Fest des ganzen Jahres ist. Weihnachten ist weitaus mehr als nur der Tag an dem es Geschenke gibt und an denen Treffen mit Familie und Bekannten an der Tagesordnung stehen.

Was bedeutet Advent?

In der Adventzeit bereiten sich die Christen auf den Heilig Abend vor. Die Adventzeit hat zwei verschiedene Ursprünge. In den gallischen Gebieten wurde die Wiederkunft Christi angesprochen und auf in den Einflussbereichen der Römer, wurde der Menschwerdung Gottes Tribut gezollt. Heutzutage hat der geschichtliche Hintergrund für viele Christen nur noch eine zweitrangige Rolle. Wann die Adventszeit beginnt, hängt in erster Linie von den Daten der Wochentage ab. Fest steht, dass die Adventszeit immer mit einem Sonntag beginnt. Dabei ist der letzte Sonntag vor dem Heilig Abend bekanntlich der 4. Advent. Es kann daher gesagt werden, dass der 1. Advent zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember liegt. Traditionell sind in vielen Haushalten in der Adventzeit auch Adventkränze zu finden.

Die Adventzeit und auch der Heilig Abend, wird von vielen Menschen mit ganz bestimmten Traditionen verbunden. Zudem hat auch jede Familie ihre eigenen Bräuche und auch die Vorstellungen von einem schönen und besinnlichen Advent und Heilig Abend sind unterschiedlich.

Wieso gibt es die Adventzeit?

christmas advent candles lantern decoration

Eine berechtigte Frage. Die Adventzeit wurde vor sehr vielen Jahren eingeführt und bereitet die Christen wie eingangs erwähnt, auf die Geburt von Jesus Christus vor. Dabei werden die unterschiedlichsten Traditionen gepflegt. Bei Kindern bedeutet Advent in den meisten Fällen nur, dass an diesem Tag eine Vielzahl an Geschenken gibt. Dabei hat die Adventzeit ursprünglich eine ganz andere Bedeutung und Wichtigkeit. Die Adventzeit ist die Zeit der Familie und auch die Zeit, in der wir eventuell an Menschen gedenken, die uns leider viel zu früh verlassen haben. Wir nutzen die Weihnachtsfeiertag um Freude, Bekannte und Familienmitglieder zu besuchen. Die Weihnachtszeit ist für viele eine ganz besondere Zeit im Jahr. Zumeist ist unser Alltag von Stress und Hektik geprägt. An den Weihnachtsfeiertagen können wir uns endlich um die wichtigen Dinge im Leben kümmern. Wir beschränken uns auf das Wesentliche und das Wichtigste. Das Wichtigste sind Freunde und die Familie. Natürlich besagt die Geschichte, dass wir in der Adventzeit die Geburt von Jesus Christus feiern. Über 2 Milliarden Christen gibt es weltweit und dabei hat jedes Land aber auch jede Familie, seine ganz eigenen Traditionen.

Wer hat die Adventszeit eigentlich erfunden

Der Advent oder die Adventzeit wurde im 5. Jahrhundert sozusagen erfunden. Dabei entstand der Advent an zwei verschiedenen Orten. Auf der einen Seite wurde der Advent in der Stadt Ravenna in Italien erfunden und auf der anderen Seite aber auch in der Gegend rund um Antiochia, welche heute in der Türkei zu finden ist. Christen haben sich in diesen Regionen am Sonntag vor dem Heilig Abend mit Gebeten und Gesängen auf diesen ganz besonderen Tag vorbereitet. Anscheinend hat dieses Szenario dem damaligen Papst Gregor so gut gefallen haben, dass er im 6. Jahrhundert dazu aufrief, den Heilig Abend mit einer Fastenzeit einige Wochen zuvor zu zelebrieren.

Wann gab es zum ersten Mal einen Adventskalender?

Besonders Kinder lieben die Adventzeit, denn hier gibt es den traditionellen Adventkalender. Heute sind diese Kalender mit diversen Spielsachen oder Süßigkeiten befüllt. Der erste Adventkalender wurde im Jahr 1908 der Öffentlichkeit präsentiert. Damals bestand der Adventkalender aus Bildern die zum Ausschneiden angebracht waren. Erst im Jahr 1920 gab es einen Adventkalender mit 24 Türchen.